Geöffnet. Meistens. Auch nachts.
Software aus dem Automaten.
Du brauchst ein Programm, das genau eine Sache richtig gut kann? Such dir eins aus, zieh es raus, fertig. Ich bau das Zeug selbst – mit viel Kaffee, noch mehr Sorgfalt und einer Schraube, die ganz leicht locker sitzt.
Packungsbeilage. Lies sie. Echt jetzt.
Meine Software wirkt gegen Büro-Frust, Zettelwirtschaft und Programme, die 400 Funktionen haben, von denen du drei brauchst. Bevor du loslegst, das Wichtigste:
- Koffein
- Sorgfalt
- Humor
- Tests, viele Tests
- 1 Schraube, locker
Anwendungsgebiete
Für dich, wenn du keine Lust mehr hast, dieselbe Aufgabe jeden Tag von Hand zu erledigen. Und für dich, wenn dein aktuelles Programm dich öfter anschreit als dein Wecker.
Dosierung
Einmal installieren. Täglich benutzen. Keine Höchstdosis bekannt.
Nebenwirkungen
Häufig: plötzliche Freizeit. Gelegentlich: Kollegen fragen, wie du das so schnell geschafft hast. Selten: spontanes Grinsen beim Rechnungen-Schreiben.
Gegenanzeigen
Nicht geeignet bei tiefer emotionaler Bindung an Excel-Tabellen mit 47 Reitern.
Aufbewahrung
Auf deinem Rechner, deinen Daten gehören dir. Außerhalb der Reichweite von Leuten, die „Das haben wir schon immer so gemacht“ sagen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lies die Doku oder frag einfach mich.
So funktioniert der Automat.
Vier Schritte. Kein Kleingedrucktes-Marathon, keine Warteschleife.
- 1
Aussuchen
Stöber durch den Automaten und nimm, was zu deinem Alltag passt. Du bist dir unsicher? Frag mich einfach vorher.
- 2
Einwerfen
Du bezahlst einmal, sicher und unkompliziert. Deinen Lizenzschlüssel hast du sofort im Postfach.
- 3
Loslegen
Installieren, starten, fertig. Keine Schulung, kein Handbuch mit 80 Seiten.
- 4
Weiterreden
Wenn was hakt oder dir eine Funktion fehlt, schreibst du mir. Mir persönlich, nicht einem Ticket-Roboter.
Zettel, die Leute an den Automaten geklebt haben.
Früher zwei Stunden Rechnungen, jetzt zehn Minuten. Den Rest der Zeit trinke ich Kaffee und fühle mich wie ein Genie.
Hab bei einer Frage eine Antwort von einem echten Menschen bekommen. Nach elf Minuten. Ich hab kurz geweint.
Das Programm macht genau das, was draufsteht. Klingt banal. Ist es nicht.
Meine Kollegin fragt, ob ich neuerdings früher Feierabend mache. Ja. Danke, Automat.
Störungsmeldungen.
Fragen, die du dich vielleicht nicht zu fragen traust. Und wenn deine nicht dabei ist: Die Ente weiß auch einiges.
Quak? Klick mich.
Ist das ein Abo?
Nein. Du kaufst die Software einmal und darfst sie behalten. Updates für kleine Verbesserungen bekommst du obendrauf.
Läuft das auf meinem Rechner?
Auf jeder Produktseite steht genau, welche Systeme unterstützt werden. Unsicher? Schreib mir, bevor du kaufst, dann klären wir das in zwei Minuten.
Und wenn was nicht klappt?
Dann meldest du dich bei mir und ich kümmere mich drum. Persönlich, ohne Hotline-Musik.
Kannst du mir auch was ganz Eigenes bauen?
Sehr gern. Erzähl mir, was dich im Alltag nervt, und ich sag dir ehrlich, ob und wie Software das lösen kann.
Warum ist hier alles so bunt?
Weil Software schon langweilig genug aussehen kann. Hier darf sie Spaß machen. Der Code dahinter ist trotzdem ernst gemeint.
Ganz unten angekommen. Respekt.
Hier ist ein Knopf.
Er ist wirklich sehr rot, oder?